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Kramah, Tak und Rock´n´Roll – Who cares for Beer

Kramah, Tak und Rock´n´Roll – Who cares for Beer

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In diesem Jahr ist es drei Jahre her, dass sich mit BEVOG an der slowenischen Grenze – aber auf österreichischer Seite -, eine der aktivsten europäischen Craftbier Brauereien niedergelassen hat.

Bevog-Who-Cares-for-Beer-03Hinter dieser Brauerei steckt der ehemalige Heimbrauer Vasja Golar, der sich mit BEVOG den Traum vieler Heimbraukollegen verweirklicht hat. Und dieser Traum feiert nun seinen dritten Geburtstag. Und da Vasja ja nicht dafür bekannt ist große Reden zu halten, wird das Fest eher nach seinem Geschmack mit viel gutem Bier und vor allem ebenso guter Rockmusik begangen.

Im vergangenen Jahr hat die erste Edition dieses Festes noch etwas im Verborgenen stattgefunden. Mit einer überschaubaren Anzahl an Gästen bei gleichzeitig eher unfreundlichem Wetter. „Who cares ?“ möchte man meinen. So war die zweite Ausgabe mit deutlich mehr Promotion und in Folge mehr Gästen ausgestattet. Gleichzeitig hatte Petrus bestes Frühherstwetter parat, das nicht nur dem Gastgeber einen feinen Sonnenbrand bescherte.

Bevog-Who-Cares-for-BeerBeerlovers Bus aus Wien

Aus Wien hatten zum bereits zweiten Mal die Beerlovers einen Bus organisiert, der knapp 50 Gäste aus der Bundeshauptstadt zum Who cares for Beer Festival in sie Südsteiermark kutschierte. Einer davon war ich.

Nach drei Stunden Fahrt kamen wir pünktlich im „Gewerbegebiet B“ in Bad Radkersburg an, wo das Festival nur wenige Minuten vorher eröffnet hatte. Mit Jetons bewaffnet, die sehr zur „Freude“ der mitgereisten Anhänger des SK Rapid in freundlichem Violett gehalten waren, ging es dann daran die längste Theke Bad Radkersburgs zu entern.

Bevog-Who-Cares-for-BeerInsgesamt 42 Biere – 40 davon waren geplant, die zwei zusätzlichen mussten noch extra installiert werden, – standen an der eigens für das Who cares for Beer Festival angefertigten „Tap Wall“ zur Verfügung. Angeblich gab es auch ebenso viele zusätzliche Flaschenbiere. Keines davon musste für mich geöffnet werden, denn die 42 Fassbiere waren für meinen Durst mehr als ausreichend.

In schöner Tradition stand wie bei der Craft Bier Fest Reihe nicht nur Zapfpersonal hinter der Theke, sondern Mitarbeiter der Brauereien der Biere selbst. Hierzu hatte Vasja sich fünf befreundete Brauereien aus dem In- und vor allem auch Ausland eingeladen. So konnten neben den Bevog-Who-Cares-for-BeerBieren der Wiener „Collabs Brewery“ mit Brauerein Dominique auch die Neu-Berliner „Stone“ Biere unter der Anleitung von Sales Manager Roman ausprobiert werden. Zum ersten Mal in Österreich war Pedro mit den Bieren seiner Brauerei „Hop Skin“. Gareth von „Tiny Rebel“ ist in Österreich mit seinen Bieren sicher schon ein alter Bekannter. Sicher genauso gerne gesehen war Peetr von „Põhjala“, der die osteuropäische Flagge mit seinen Bieren hochhielt. Abgerundet wurde das Angebot von nahezu der kompletten Range aus dem Hause BEVOG und einem Foodstand mit Pork-, Steak- und Veggie-Sandwiches.

Bevog cares for Beer

Bevog-Who-Cares-for-BeerGegen 19 Uhr ging die Sonne langsam unter und die Temperaturen wurden auch außerhalb der mit Schirmen und Zelt geschützten Plätze erträglich. Zeit für das Musikprogramm auf der Bühne. Hier hatten gegen 17 Uhr noch die Brauer sich und ihre Biere vorgestellt. Und danach noch ein wenig über das heiße Thema „Dosenabfüllung“ im Hause BEVOG diskutiert. Nun aber stand Rockmusik vom Feinsten auf dem Programm. Headliner waren „White Miles“ aus Österreich, die die Stimmung zum Schluß fast zum Überkochen brachten. Supportet wurden sie von den Kollegen „Koala Voice“ und „Dezurni Krivci“ aus Slowenien und „Esc life“ aus Kroatien.

Bevog-Who-Cares-for-BeerInternational also auch das Musikprogramm beim Who cares for Beer Festival – genau so wie das Publikum. Nicht nur aus Wien und Graz waren Busse organisiert worden, die Gäste brachten, natürlich auch die örtliche Bevölkerung war gekommen, um mit ihrer Brauerei zu feiern. Und auch Vasjas Landsleute aus Slowenien hatten den Weg gefunden, denn hier waren seine Biere schon lange vor dem österreichischen Markt ein Hit.

Auch viele befreundete Brauer zum Beispiel von Brew Age oder Loncium, die nicht mit ihren Bieren vor Ort waren, waren extra gekommen, um mit der BEVOG Crew zu feiern. Sicher auch ein Zeichen für den guten Zusammenhalt innerhalb der Szene.

Bevog-Who-Cares-for-BeerAusgetrunken

Und so gegen 22:30 Uhr deutete sich dann das Ende des Abends an, denn die Biere der Gastbrauereien waren restlos ausverkauft. Kein einziges Fass war übrig geblieben. Gut, dass die Feier in einer Brauerei stattfand, denn die Biere des Hauses standen natürlich ausreichend bis zum endgültigen Ende zur Verfügung.

Alles in allem ein extrem rundes Fest für das es sich definitiv gelohnt hat die insgesamt 6 Stunden Fahrt im Bus für das Who cares for Beer Festival auf sich zu nehmen.

Infos zur Brauerei hier:
Brauhaus Bevog GmbH
Gewerbepark B 9
A-8490 Bad Radkersburg
[email protected]
www.bevog.at
+43-3476-41543
Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 8.00-18.00 und Samstag: 10.00-18.00

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