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Raschhofers Bierreise – Mit einem Stout im Bierkalender nach Amerika

Raschhofers Bierreise – Mit einem Stout im Bierkalender nach Amerika

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Auch am heutigen Tag bin ich immer noch auf der Suche nach einem System im „Bierkalender-Orakel„. Mit zwei österreichischen Bieren in Folge hat sich das Orakel wieder eine „Auszeit“ genommen. Sollte da nun doch eine Serie daraus werden sollen, dann wären ab Morgen ja wieder die Biere der Länder dran, deren Mannschaften in den Spielen unterlegen sind. Hmmm, irgendwie wäre mir morgen Abend sehr italienisch zumute….

Aber bleiben wir im hier und jetzt. Heute nimmt uns die Brauerei Raschhofer mit auf eine Etappe ihrer „Bierreise„. Unter diesem Titel tauchen immer wieder Biere bzw. Bierstile auf, die man sonst im Supermarktregal vergeblich sucht. So kann ich mich z.B. jüngst an ein „Red-Ale“ erinnern, das angeboten wurde. Heute geht es mit einem Stout nach Amerika und mit der mitgebrachten Hefe in den Sudkessel ins Innviertel zurück. Hier ist nämlich die Brauerei Raschhofer beheimatet und braut seit der erstmaligen urkundlichen Erwähnung 1645 ihr Bier.

Einen kleinen Wermutstropfen ist allerdings für mich persönlich schon dabei. Ich versuche – in teilweise mühsamer Kleinarbeit – Informationen über Brauereien, Brauer und natürlich die Biere zusammenzutragen. Die Brauerei Raschhofer ist dabei eine Brauerei, die sich seit Beginn meines Projektes standhaft zeigt und keine meiner Kontaktversuche beantwortet. Keine einzige Antwort auf Emails oder Briefe. Eigentlich finde ich das sehr schade, denn letztlich sind es ja auch wöchentlich mehrere tausend Leser dieses Blogs, denen die angefragten Informationen vorenthalten bleiben. Wenn ich Ihnen irgendetwas getan habe, dann sagen Sie es mir bitte – ich würde es gerne in Zukunft „richtig“ machen. So habe ich leider auch in diesem Fall leider keine Angaben zur Stammwürze über die Brauerei herausfinden können. Ich werde damit leben müssen. Auf einer anderen Seite gab es dann Informationen dazu, die ich hier weitergeben möchte.

Zurück aber zum Wesentlichen, zum Bier. Das heutige Stout ist nach Angaben der Brauerei mit amerikanischer Stout Hefe eingebraut worden.

Beigefarbener, leicht brauner cremiger Schaum bildet sich beim Einschenken aus und bleibt einen halben Finger dick sogar eine Weile stehen, bevor der Blick auf das dunkle, fast tiefschwarze Bier mit rötlichem Schimmer freigegeben wird.

Röstmalzaromen und Noten dunkler Trockenfrüchte sowie etwas schokoladige Aromen gelangen in die Nase.

Deutliches Röstmalz einhergehend mit Kaffee- und Karamelnoten bestimmt den Antrunk. Sanft fruchtige pflaumige Noten mit leichter Zitrussäure entwickeln sich im Verlauf.

Leichter Körper, der um das Malz aufgebaut wird und Karamelaromen aufleben lässt. Verhältnismäßig intensive feine Kohlensäure.

Der Nachtrunk ist bestimmt von Röst- und Kaffeearomen, die ihre typische Bittere im Gepäck mitbringen, die dann auch im Nachgeschmack erhalten bleibt. Leichter, aber nicht unangenehmer Vertreter seines Stils.

proBIER-Wertung:Wertung4s..
Alkohol:5,4 Vol%
Stammwürze:12,8 °P
Trinktemperatur:10 – 12 °C
Bierstil:Stout
Anschrift:

Brauerei Raschhofer
Braunauer Straße 12
4950 Altheim
+43-7723-42205
[email protected]
www.raschhoferbier.at